Kursprogramm

Lehrveranstaltungen im SS 2008
Lehrveranstaltungen im SS 2007
Lehrveranstaltungen im WS 06/07
Lehrveranstaltungen im SS 2006
Lehrveranstaltungen im WS 05/06

Das geplante Kursprogramm zielt auf eine gemeinsame interdisziplinäre Wissensbasis ab und bietet dazu aufeinander abgestimmte Veranstaltungen aus den Bereichen Experiment, Modellierung und Simulation in Form von für das Graduiertenkolleg neu generierten Blockkursen an. Dabei haben Blockkurse gegenüber einer wöchentlich stattfindenden Vorlesung den Vorteil, dass die Stipendiaten auf der einen Seite konzentriert und zielgerichtet an vertiefte Fragestellungen der für das Graduiertenkolleg relevanten Wissensgebiete geführt werden und auf der anderen Seite möglichst wenig an der kontinuierlichen Bearbeitung ihres eigenen Forschungsprojekts gehindert werden. Daher werden von den  beteiligten  Wissenschaftler eine Vielzahl von Blockkursen zu verschiedenen Themenkomplexen zur Auswahl angeboten. Dabei werden die Blockkurse als Vorlesung und/oder Labor veranstaltet. Die Blockkurse sind hierbei so gestaltet, dass der Stand des Wissens auf einem Fachgebiet forschungsnah dargestellt wird, um somit die für die Stipendiaten relevanten Fragestellungen aufzuzeigen und die Voraussetzungen zum gezielten weiterführenden und vertiefenden Selbststudium zu schaffen.

Inhaltlich soll das Kursprogramm eine gesamtheitliche Kompetenz im Bereich der Ingenieurmaterialien mit den möglichen Klassifizierungen duktile/spröde, mono/polyphasige sowie mono/polyskalige Materialien vermitteln. Im Bereich der Experimente sollen mechanische, thermische, optische, elektrische, magnetische, hydraulische, tribologische sowie rheologische zerstörende und nicht zerstörende, d.h. sowohl traditionelle als auch innovative Prüfverfahren beleuchtet werden. Im Bereich der Modellierung sollen deduktiv, d.h. ausgehend von vereinheitlichten Beschreibungen von Kontinua und Diskontinua, spezialisierte Formulierungen einzelner Materialklassen hergeleitet werden. Schließlich sollen im Bereich der Simulation im Wesentlichen numerische Verfahren zur Diskretisierung von Kontinua bzw. Kontinuisierung / Homogenisierung von Diskontinua betrachtet und angewandt werden.

Die Stipendiaten sollen in sechs Semestern aus dem gesamten Angebot von ca. 45 Blockkursen Veranstaltungen im Umfang von 30 Blöcken à 6 Stunden (entsprechend einer Gesamtbelastung von 180 Stunden bzw. einer Belastung von 30 Stunden pro Semestern bzw. ca. 2 SWS) belegen. Dabei ist den Stipendiaten die Auswahl und zeitliche Abfolge der Blöcke zur besseren Abstimmung mit den von ihnen bearbeiteten Forschungsprojekten freigestellt, die Blockkurse werden jedoch im Sinne eines Studienplans in regelmäßigen Intervallen angeboten. Die Teilnahme wird durch einen Leistungsnachweis in Form eines Scheins dokumentiert. Sämtliche durch die Stipendiaten belegten Blockkurse werden in dem Abschlusszeugnis aufgelistet.