Allgemeines


 

Die Zielsetzung des bisher durchgeführten und hier weiter entwickelten Studienprogramms ist die forschungsnahe Vermittlung einer gesamtheitlichen Kompetenz der Stipendiaten/ Kollegiaten auf dem Gebiet der Ingenieurmaterialien mit besonderem Fokus auf Experiment, Modellierung und Simulation bei gleichzeitiger Straffung der Promotionszeit. Darüber hinaus soll dadurch insbesondere eine gemeinsame interdisziplinäre Wissensbasis auch für die individuelle Forschungsarbeit der Stipendiaten/Kollegiaten geschaffen werden. Zur Erreichung dieser Ziele sind die verschiedenen bisher sehr erfolgreichen, im obigen Bild dargestellten Aktivitäten geplant. Dies sind: - ein strukturiertes Kursprogramm im Umfang von 2 SWS, das den Stipendiaten/ Kollegiaten gezielte Kenntnisse in dem Themenkomplex des Graduiertenkollegs in konzentrierter Form vermittelt, - ein Graduiertenkolloquium, das die Fähigkeit zur Ergebnispräsentation der Stipendiaten/Kollegiaten sowie den intensiven Austausch zwischen den Mitglieder des Graduiertenkollegs fördert, - ein Gästekolloquium, durch das aktuelle Forschungsaspekte durch externe Dozenten beleuchtet werden, - jährlich stattfindende Workshops, zum Teil unter Beteiligung externer Gäste, die das Studienprogramm abrunden.

Die Lehrinhalte des Kursprogramms orientieren sich eng an dem Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs 814. Als Lehrform haben sich dabei in der ersten Bearbeitungsphase des Graduiertenkollegs Vorlesungen und Labore in Blockveranstaltungen bewährt. Thematisch gliedert sich das Kursprogramm dabei horizontal in die drei Säulen Experiment, Modellierung und Simulation. Die Außendarstellung des Graduiertenkollegs 814 sowie insbesondere der kontinuierliche Informationsaustausch innerhalb des Graduiertenkollegs, z.B. über Veranstaltungen, Vorträge, etc., wird durch eine Internetseite sowie einen Intranetbereich für die Mitglieder des Graduiertenkollegs 814 gewährleistet. Über den Intranetbereich der Homepage des Graduiertenkollegs werden dabei insbesondere Lehr- und Vortragsinhalte archiviert, so dass diese Informationen auch als weitere Diskussionsgrundlage für die Stipendiaten/Kollegiaten dienen.

Kursprogramm

Das Kursprogramm zielt auf eine gemeinsame interdisziplinäre Wissensbasis ab und bietet dazu eng aufeinander abgestimmte Veranstaltungen aus den Bereichen Experiment, Modellierung und Simulation in Form von eigens für das Graduiertenkolleg 814 gestalteten Blockkursen an. Basierend auf der bisherigen Erfahrung haben Blockkurse gegenüber einer wöchentlich stattfindenden Vorlesung den Vorteil, dass die Stipendiaten/Kollegiaten auf der einen Seite konzentriert und zielgerichtet an vertieften Fragestellungen der für das Graduiertenkolleg relevanten Wissensgebiete geführt werden und auf der anderen Seite möglichst wenig an der kontinuierlichen Bearbeitung ihres eigenen Forschungsprojekts gehindert werden. Daher werden von den Antragstellern eine Vielzahl von Blockkursen zu verschiedenen Themenkomplexen des Graduiertenkollegs 814 zur Auswahl angeboten. Dabei werden die Blockkurse als Vorlesung und/oder Labor veranstaltet. Die Blockkurse sind hierbei so gestaltet, dass der Stand des Wissens auf einem Fachgebiet forschungsnah dargestellt wird, um somit die für die Stipendiaten/Kollegiaten relevanten Fragestellungen aufzuzeigen und die Voraussetzungen zum gezielten weiterführenden und vertiefenden Selbststudium zu schaffen.

Graduiertenkolloquium

Während der Vorlesungszeit soll auch weiterhin regelmäßig im Zweiwochenrhythmus das Graduiertenkolloquium stattfinden. Hier berichten die Stipendiaten/Kollegiaten über das Thema und den Fortschritt ihrer Forschungsarbeiten im Rahmen des Graduiertenkollegs. Dadurch wird zum einen die notwendige Fähigkeit der Stipendiaten/Kollegiaten zur Präsentation und Verteidigung eigener Ergebnisse gefördert, zum anderen dienen diese regelmäßigen Zusammenkünfte der Mitglieder des Graduiertenkollegs auch der verstärkten Kooperation sowie der strukturierten Entscheidungsfindung bei den die Organisation des Graduiertenkollegs betreffenden Fragen. Dabei beteiligen sich insbesondere die Stipendiaten/Kollegiaten in der Mitorganisation und Moderation unter der Anleitung der Postdoktoranden.

Gästekolloquium

Im Rahmen des Gästekolloquiums werden zusätzlich ausgewiesene externe Fachleute, sogenante Vortragsgäste, in Abstimmung mit den Wünschen der Stipendiaten/Kollegiaten zu Vorträgen eingeladen. Dabei werden insbesondere aktuelle Forschungsaspekte vertiefend dargestellt. Das Gästekolloquium soll den Stipendiaten/Kollegiaten ermöglichen, mit führenden Fachleuten ihres Forschungsgebietes zusammenzukommen und fachlich zu diskutieren, sowie dazu befähigen, ihre eigenen Forschungsarbeiten im Vergleich mit den Ergebnissen anderer renommierter Forschungsgruppen zu beurteilen. Eine vorläufige Auflistung der geplanten Vortrags- und Forschungsgäste (ca. 20), die in Absprache mit den Stipendiaten/Kollegiaten eingeladen werden sollen, findet sich in Anhang A3. Es werden weiterhin die Vortragsunterlagen in dem Intranet des Graduiertenkollegs so weit wie möglich einheitlich archiviert und den Stipendiaten/Kollegiaten somit für die Dauer des Graduiertenkollegs zugänglich erhalten.

Workshops

Ergänzend zu dem Graduierten- und dem Gästekolloquium werden jährlich Workshops, bei denen sowohl die Stipendiaten/Kollegiaten als auch externe Fachleute beteiligt sind, stattfinden. Die Workshops werden dabei als zweitägige Minikonferenz in der Nähe von Kaiserslautern mit der Möglichkeit zum intensiven fachlichen Austausch unter Beteiligung der Forschungsgäste organisiert. Dabei wird das Programm von den Stipendiaten/Kollegiaten gestaltet.